Eisstockschiessen

Der oft mit Curling verwechselte traditionsreiche Volkssport aus dem Alpenland gehört zu den Präzisionssportarten. Das früher auf zugefrorenen Gewässern ausgeübte Eistockschießen soll vor allem Freude bereiten.

Die Spielregeln sind denkbar einfach: Es stehen sich jeweils zwei Mannschaften mit 2 bis 8 Spielern gegenüber. Jeder Spieler versucht, seinen Eisstock so nahe wie möglich an die in der Mitte des Spielfeldes liegende „Daube“ zu schieben. Erlaubt ist dabei auch, den Stock der eigenen Teammitglieder näher an die Daube zu befördern oder einen Stock der Gegenmannschaft aus dem Spielfeld herauszustoßen. Gespielt wird in mehreren Durchläufen („Kehren“). Wer der Daube am nächsten kommt, erhält die höhere Punktzahl und ist somit der glückliche Gewinner.

Warten hatte sich gelohnt

31.01.14 - Beim 2. Hamelner Eisstockcup gelang dem Team des SSC Inkognito 12 der Sprung in die nächste Runde. Nach 80 minütiger Wartezeit durfte das Eisstockteam zum ersten Mal in den Wettbewerb eingreifen, während andere Teams schon die Heimreise antreten konnten. Doch die Wartezeit hatte sich gelohnt. Beide Gruppenspiele wurden, nach jeweiligen 0:1 Rückstand, im letzten Durchgang gewonnen. Damit gelang dem Eisstockteam der Gruppensieg. Für den SSC Inkognito spielten Luzie, Fred, Wilhelm und Helmut. Zum Eisstockteam gehörten außerdem Steffi, Hannelore und Margot, die nicht zum Einsatz kamen.

Am Rande der Eisbahn

07.02.14 - Beim 2. Hamelner Eisstockcup gelang dem Team des SSC Inkognito 12 in der 2. Runde leider kein Sieg und schied somit aus dem Wettbewerb aus. Nach einem 1:3, 2:4 und 0:3 konnte das Eisstockteam des SSC den Heimweg antreten. Trotzdem zeigte sich das Team um Luzie, Fred, Wilhelm und Helmut nicht unzufrieden. Besonders in der Vorrunde legte das Team einen starken Auftritt hin. Es war für alle eine neue Erfahrung und hat allen Spaß gemacht. Ein ganz besonderer Dank gilt der kleinen Fangruppe, die das Team am Rande der Eisbahn moralisch unterstützt hat.

 

Allgemeine Regeln Eisstockschießen

Mannschaftsstärke: ca. 4 Mitspieler pro Team Spieldauer: ca. 20 Minuten. Der Grundgedanke des Spiels ist, die Eisstöcke so nah wie möglich an der Daube zu platzieren.
Regeln: Es werden pro Ausscheidungsrunde 4 Kehren (Durchgänge) gespielt.
Auf der Grundlinie, die durch den Trittstand festgelegt wird, darf man sich frei bewegen.
Die Daube wird am Ende der Bahn platziert und bildet den Zielpunkt. Die Eisstöcke werden im Wechsel von den Mitspielern der jeweiligen Mannschaften geworfen. Jede Mannschaft hat 4 Würfe in einer Kehre (Durchgang). Alle 8 geworfenen Eisstöcke bleiben dort liegen, wo sie zu Ruhe gekommen sind. Falls ein Eisstock die Daube trifft und diese somit verschiebt, ergibt sich ein neuer ,,Zielort“. Die Daube ist also immer das Ziel. Die taktische Möglichkeit, die Eisstöcke der gegnerischen Mannschaft wegzukicken, um sich somit evtl. einen Vorteil zu verschaffen, ist erlaubt. Nachdem jede Mannschaft 4-mal geworfen hat ist eine Kehre beendet und die Punkte der beiden Mannschaften werden notiert.
Punktvergabe: Diejenige Mannschaft, dessen Eisstock am nächsten an der Daube liegt (Zentimetermaß bereithalten), erhält einen Punkt. Sollte der zweitnächste Eisstock derselben Mannschaft gehören, erhält diese dafür einen weiteren Punkt. Das gleiche gilt auch für den dritten und vierten Eisstock. Sollte jedoch ein Eisstock der gegnerischen Mannschaft dazwischen liegen, fällt die zuvor genannte Zusatzbepunktung weg. Nachdem die Punkte für den ersten Durchgang notiert worden sind, wird mit dem nächsten Durchgang begonnen. Nach Ablauf der 4 Kehren (Durchgänge) werden die Punkte der einzelnen Durchgänge addiert. Die Mannschaft mit der höheren Punktzahl tritt als Sieger vom Eis. Beispiele:
Die Mannschaft welche die Daube aus der Bahn schießt hat verloren und die gegnerische Mannschaft erhält einen Punkt.